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Tendenz steigend: Wirtschaft und Arbeitsmarkt

Von Carina Tietz | 13.August 2009

Neidisch blicken wir Europäer nach Asien herüber. Die Chinesen trotzen der Wirtschaftskrise und die Produktion ist weiter im Anstieg. Die chinesischen Wirtschaftsdaten lassen weltweit wieder Hoffnung aufkommen. Doch es fehlt noch immer an gut ausgebildeten Fachkräften und die Produktpiraterie schreckt ausländische Firmen ab.

Chinas Wirtschaft: Gut ausgebildete Fachkräfte kontra Billig-Arbeiter

Geht es um die Arbeitskräfte, so ist China zweigeteilt. In den großen Städten wimmelt es von billigen Arbeitskräften, die meist weder eine Ausbildung noch einen Schulabschluss haben. Täglich strömen sie über den Jangtse nach Shanghai und erhoffen sich durch gute Arbeit eine reale Chance auf eine bessere Zukunft. Es werden immer mehr und der Konkurrenzkampf ist hart geworden. Die Bedürfnisse an Arbeitern ist gut gedeckt.

Chinas Wirtschaft benötigt Fachkräfte

Die Firmen suchen nach Fachkräften mit abgeschlossener Ausbildung oder Studium. Hier herrscht allerdings ein akuter Mangel. Um diesen decken zu können, greift man gerne auch auf ausländische Kräfte zu.

Chinas Wirtschaft als Hoffnungsträger für die Welt

Die erst kürzlich veröffentlichten Wirtschaftsdaten für China lassen weltweit wieder Hoffnung aufkommen. Das Land trotzt jeder Krise und China gilt unter vielen Wirtschafts- und Finanzexperten mittlerweile als Lenker der Weltwirtschaft. Die Milliardenschweren Konjunkturpakete zeigen Wirkung. Mit Schwung geht es aufwärts. Glaubt man den Experten, so soll dieser Trend auch weiterhin anhalten. Ausländische Firmen profitieren davon. Immer mehr Unternehmen verlegen die Produktion nach China oder schließen eine Produktionsstandortverlegung nicht mehr aus. Da bieten sich zahlreiche Chancen für Auswanderungsinteressierte.

Auch das ist Chinas Wirtschaft: Bürokratie, Korruption und Produktpiraterie

China ist eigentlich ein idealer Wirtschaftsstandort. Die geringen Lohn- und Produktionskosten locken jährlich zahlreiche ausländische Unternehmen und Investoren an. Es gibt auch eine Vielzahl deutsch-chinesischer Gemeinschaftsunternehmen, die erfolgreich in die Standorte investieren. Bei allen Vorteilen darf man aber nicht übersehen, dass ausländische Unternehmen mit vielen, zum Teil nicht unerheblichen, Problemen zu kämpfen haben. Viele Investoren verzweifeln an der gradlinigen Bürokratie, dessen Vorgänge nicht immer nachvollziehbar sind.

Ein harter Kampf für die Wirtschaft

Selbst wenn man es bis zur Eröffnung eines neuen Werkes oder eines Produktionsstandortes geschafft hat, warten noch weitere Hürden. In dem kommunistischen Land steht die Korruption auf der Tagesordnung. Ausländischen Unternehmen fällt es schwer mit geeigneten Mitteln dagegen anzukämpfen. Das größte Problem ist aber die Produktpiraterie, die für ausländische Firmen große finanzielle Schäden hinterlässt.

( Carina Tietz )

Tipp

Lesen Sie auch über die Herausforderungen des chinesischen Arbeitsalltags.

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Topics: Arbeiten in China | 2 Kommentare »

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2 Kommentare to “Tendenz steigend: Wirtschaft und Arbeitsmarkt”

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    13.August 2009 at 09:36

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    19.November 2009 at 10:43

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