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Im Arbeitsalltag zurechtfinden
Von Carina Tietz | 13.August 2009
Die chinesische Wirtschaft trotz jeder Krise. Der Arbeitsmarkt ist offen für Jobsuchende aus aller Welt. Das klingt sehr verlockend, doch wer in China Fuß fassen will, der muss zunächst lernen, die Kultur und die Menschen zu verstehen. Eine gute Vorbereitung ist alles und für die konsularischen Angelegenheiten braucht man gute Nerven.
Auswanderer im chinesischen Arbeitsalltag
Wer in China dauerhaft leben und arbeiten will, der muss sich zunächst mit der Kultur vertraut machen. Damit ein guter Start gelingt, sollten die Mentalität der Chinesen studiert werden. Deutsche Überheblichkeit ist in China nicht gerne gesehen und auch Zurückhaltung kommt bei chinesischen Arbeitskollegen nicht so gut an.
Vorbereitung für die Arbeit in China durch deutsche Firmen
Deutsche Firmen haben längst erkannt, dass die meisten Schwierigkeiten genau hier entstehen. Deshalb bieten einige Unternehmen vor der Abreise gezielte Schulungen an. Schon in Deutschland wird den Auswanderen die chinesische Kultur nahgebracht und sie erlernen Verhaltensregeln im Umgang mit chinesischen Kollegen. Einige der in China ansässigen deutschen Firmen schicken Auswanderungsinteressierte sogar vorab für ein paar Wochen in das Land. Sie sollen vor Ort geschult werden und sollen lernen, sich in dem Land zurecht zu finden.
Im Umgang mit der Botschaft sind gute Nerven gefragt
Um dauerhaft in China zu leben und arbeiten zu können, benötigen deutsche Staatsbürger ein Visum und eine Arbeitserlaubnis. Die Voraussetzungen für den Erhalt dieser Dokumente ist zwar genau definiert, doch leider werden diese meist nicht umgesetzt. Mag der Chinese noch so westlich orientiert sein, spätestens bei den Botschaftsangelegenheiten stellt man wieder fest, dass das Land vom Kommunismus beherrscht wird.
Auch ausländische Investoren warten auf Arbeitsvisa
Selbst ausländische Firmen, die in China investiert haben, bekommen noch oft genug Probleme beim Erhalt von Mitarbeiter-Visa. Antragsteller benötigen ein Antragsformular, das auf der Homepage der Botschaft heruntergeladen werden kann. Ferner muss ein gültiger Reisepass, ein Passfoto und ein aktueller AIDS-Test vorgelegt werden. Das wichtigste sind Originale und Kopien von Kontakten in China, wie zum Beispiel Einladungen, Arbeitsverträgen, Jobzusagen und ähnliches. Die Anträge können nur persönlich in der Botschaft und in den Konsulaten gestellt werden.
Der Arbeitsalltag in China
Schon der Weg zur Arbeit kann für manche Neu-Chinesen im Chaos enden. In der Regel benutzt man die öffentlichen Verkehrsmittel, da man sich als Auswanderer erst langsam an den chinesischen Verkehr gewöhnen muss. Wer es schafft sich in die chronisch überfüllten Busse und Bahnen zu zwängen, der trifft im Büro auf freundliche und hilfsbereite Kollegen. Leider dringt die Hektik von außen in die Firmen herein und in den Großraumbüros herrscht ein lautes Treiben. Jeden Tag gibt es Meetings. Chinesen lieben diese Art des Zusammentreffens und zu den Meetings werden immer soviele Mitarbeiter eingeladen, wie in den Raum passen. Nach soviel Stress ist auch ein kleines Nickerchen am Arbeitsplatz eine Selbstverständlichkeit.
( Carina Tietz )
Tipp
Informieren Sie sich schon vorab über die Stellenbörsen für den chinesischen Arbeitsmarkt.
Topics: Arbeiten in China | 1 Kommentar »
13.August 2009 at 09:38
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